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Jahreshauptversammlung (Familientreffen) im Heinrich-Lübke-Haus Möhnesee-Günne 2004
Die diesjährige Jahreshauptversammlung fand zum ersten Mal am Möhnesee statt. Nach dem wir aus dem Lindenhof in Bethel herausgewachsen waren, mussten wir uns nach einem neuen Tagungsort umschauen. Wichtig waren uns, neben der not-wendigen Größe des Hotels, auch die Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten für unsere Kinder.
Mit dem Heinrich-Lübke-Haus fanden wir ein Haus, das alle Bedürfnisse abdeckte.
Nah am Möhnesee gelegen in einer wunderschönen Umgebung mit viel Platz für die Kinder, die wohl alle auf ihre Kosten kamen.
Allerdings hat solch eine Veränderung bei mir für etwas Aufregung gesorgt. Nach 10 Jahren Lindenhof kannten wir alle Gepflogenheiten und fühlten uns wie zu Hause. Jetzt musste ich alles wieder neu klären, erfragen und beachten. Da das Haus so groß ist, dass wir es nicht komplett reservieren konnten, stellte sich hier trotzdem die Frage: "Habe ich genug Zimmer gebucht?" "Oder reicht es doch nicht?"
Bei Anmeldeschluss waren noch einige kleine Zimmer frei, die die Nachzügler noch füllten. Dann musste ich doch noch eine Warteliste erstellen, denn selbst 2 Wochen vor der JHV kamen dann noch ein paar Anmeldungen herein.
Deshalb hier der wichtige Hinweis:
Spätestens 8 Wochen vor unserem nächsten Treffen muss ich die zu viel reservier-ten Apartments zurückgeben, da sonst Stornogebühren anfallen.
Da durch Krankheit, die eine oder andere Anmeldung wieder storniert wurde, konn-ten auch die ganz spät Angemeldeten noch berücksichtigt werden.
Am 15.5. war dann alles geklärt und um 10.00 Uhr habe ich mich mit meiner Familie an der Rezeption angemeldet. Einige Teilnehmer waren schon am Freitag angereist und begrüßten die Ankommenden mit großem "Hallo".
In diesem Jahr war eine besondere Aktion notwendig:
Wir unterstützen Dr. Grus aus der Augenklinik Mainz, der eine Autoimmun-Beteiligung bei der Entstehung des Glaukoms vermutet und durch eine Reihen-Blutuntersuchung eine Klärung dieser Frage erreichen will. Pamela und Jost Hilgen-berg nahmen bei 7 Kindern und Jugendlichen mit und bei 7 ohne Glaukom Blut ab. Die Blutproben präparierten beide entsprechend und dann wurden diese gekühlt mit einem Taxi nach Mainz gefahren.
Mit dem Mittagessen begann unserer Jahreshauptversammlung, die wir auch als Familientreffen bezeichnen können. Sehr angenehm fand ich, dass das Essen ser-viert wurde. Außerdem stand ein tolles Salatbuffet und ein vegetarisches Essen zur Verfügung. So gab es keine langen Wartezeiten, die uns im Lindenhof etwas ge-stresst haben, vor allem die Kinder mussten sich dort immer in Geduld üben.
Großes Glück hatten wir auch, dass unsere langjährigen Betreuer wieder dabei wa-ren. So konnten die meisten Eltern ihre Kinder mit gutem Gefühl im Miniklub des Hauses diesen jungen engagierten Menschen überlassen.
Das große Gelände um das Haus herum, die Kegelbahn im Haus und die Spielplätze vor Ort boten den Betreuern mit den Kindern ein tolles Miteinander und viele Spiel- und Tobe-Möglichkeiten. Selbst die Geschwisterkinder, die sonst wenig motiviert mit-kamen, hatten ihren Spaß.
Wir freuen uns über die Zusage der Betreuer, dass sie auch im nächsten Jahr wieder dabei sein werden.
Ab 14.00 Uhr begann dann der offizielle Teil mit dem Jahres- und Kassenbericht. Nach Entlastung des Vorstandes standen in diesem Jahr Neuwahlen auf der Tages-ordnung. Leider hatte Rita, unsere 2. Vorsitzende, bereits im letzten Jahr schon an-gekündigt ihre Mitarbeit im Vorstand aufzugeben und so habe ich sie mit Bedauern ziehen lassen müssen.
Der alte Vorstand wurde um weitere 4 Jahre bewählt und mit Kurt Nee, als neuen 2. Vorsitzenden, bekommen unsere Männer im Vorstand noch einmal Verstärkung. Pamela und ich werden mehr zusammenrücken, um uns gegen diese Mehrheit durchzusetzen - J J J.
Der Vortrag von Dr. Kuczaty war sehr fundiert und gut verständlich. Er war auch treffend ausgewählt, da sich einige unserer Eltern doch mit dem Thema "epilepsiechirur-gischer Eingriff" aktuell befassen. Dr. Kuczaty machte deutlich, welche Kriterien für einen solchen Eingriff zu beachten sind. Alfred Vogel hat den Vortrag aufgenommen und er kann bei ihm angefordert werden (siehe Protokoll).
Nach dem Abendessen war ein Spaziergang für einige der Familien fast ein Muss. Die Gegend lud einfach dazu ein und andere Teilnehmer fanden Entspannung bei ein paar Runden im hauseigenen Schwimmbad.
Ab 20.00 Uhr setzten sich die Familien zu einer geselligen Runde im grünen Salon zusammen, um sich auszutauschen oder sich das eine oder andere von der Seele zu reden.
Das Frühstück am Sonntagmorgen ließ keine Wünsche offen und so konnten wir frisch gestärkt den letzten Teil unseres Familientreffens durchführen. Die beiden parallelen Vorträge von Frau Beckmann (Lebenshilfe, Thema "Loslassen") und Herr Rüping (Frühförderung) hatte für die Teilnehmer noch ein paar grundlegende Ge-danken und Informationen zu bieten.
Unsere Jahreshauptversammlung (Familientreffen) endete mit einem üppigen Mittagessen.
Mein Resümee:
Die Wahl des Hauses war gelungen. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und unsere Bedürfnisse sind erfüllt worden. Obwohl ich dem Lindenhof mit seinem schönen Am-biente und seiner Übersichtlichkeit etwas nachtrauer. Ich meine, wir haben mit dem Heinrich-Lübke-Haus eine gute Alternative gefunden und das Größerwerden unseres Vereins bedingt natürlich auch einen größeren Tagungsort.
auf jeden Fall freue ich mich, im nächsten Jahr unser Familientreffen und Jahres-hauptversammlung dort austragen zu können.
Herzlichst eure
Ulrike Anders-Kokegei
Dortmund, im Juni 2004
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